Erdwärme
Umweltbewusst leben – zukunftssicher heizen mit der Wärme aus der Natur
Öl- und Gaspreise steigen immer weiter – Erdwärme hingen gibt es kostenlos und im Überfluss! Zum Beheizen des Hauses braucht eine Wärmepumpe nur elektrische Energie. Hierfür sollte man die Niedrigtarife und Sondertarife der Stromanbieter nutzen.
Wärmepumpe
Die Wärmepumpe arbeitet im Prinzip wie ein Kühlschrank:
Die Wärme wird entweder dem Erdreich oder der Außenluft entzogen und für die Beheizung und das Warmwasser im Haus genutzt. Flächenheizung wie z.B. Fußboden- oder Wandheizung sind die Grundvoraussetzung für den Einsatz einer Wärmepumpe. Für Niedrigenergiehäuser ist die Wärmepumpe genau das Richtige, jedoch bei Einsätzen der Wärmepumpe im Bestand (Altbau) spielen viele Faktoren eine Rolle, damit in diesen Fällen von effizientem Heizen gesprochen werden kann.
Wir unterscheiden drei Arten von Energieversorgung bei der Wärmepumpe.
Zum einen nutzt man bei der Wasser/Wasser Wärmepumpe die Temperaturen die das Grundwasser hergibt. Diese Art der Wärmepumpe kann logischerweise nur dort eingesetzt werden, wo die Voraussetzungen optimal vorhanden sind.
Bei der Sole/Wasser Wärmepumpe wird die gespeicherte Energie dem Erdreich entzogen und in Wärme umgewandelt.
Für diese beiden Methoden sind die kostspieligen Tiefenbohrungen notwendig (Faustformel: ca. 1000,- Euro pro KW-Heizleistung).
Bei der Luft/Wasser Wärmepumpe hingegen sind diese Tiefenbohrungen nicht erforderlich, da bei diesem Prinzip die Energiezufuhr aus der Außenluft gewonnen wird. Abstriche bei dem Wirkungsgrad dieser Art Wärmepumpe sind zu berücksichtigen.
Wirkungsgrad der einzelnen Wärmepumpe:
Wasser/Wasser WP Jahresarbeitszahl: 3,7
Sole/Wasser WP Jahresarbeitszahl: 3,5
Luft/Wasser WP Jahresarbeitszahl: 3,0
Das bedeutet, das aus einer Energiemenge elektrischem Strom, 3,7-, 3,5- oder 3,0-fache Energiemenge an Wärme produziert wird.
weiter zu den Anwendungsbeispielen